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Sonderveröffentlichung

Würzburg

Tierschutz: Regentonne abdecken

Eine Regentonne im Garten sollte abgedeckt werden, damit Tiere nicht ertrinken. FOTO: ANDREA WARNECKE, TMN  


Für viele kleine Säugetiere lauern im heimischen Garten große Gefahren, besonders an heißen Tagen. Mit einfachen Tricks können Siebenschläfer und Co. geschützt werden.

Besonders bei heißen hochsommerlichen Temperaturen sind Siebenschläfer, Gartenschläfer, Eichhörnchen und viele an der Tiere auf der Suche nach Wasser - zum Beispiel im heimischen Garten.

Regentonnen und Fässer bergen Gefahren

Das birgt Gefahren. Denn die Tiere können in Fässern, Tonnen und anderen tiefen Wasserbehältern ertrinken. Daher rät der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Regentonnen abzudecken und andere Gefäße mit Ausstiegshilfen zu versehen. Schon einfache Holzbretter können den Tieren den Ausstieg erleichtern und so deren Leben retten.

Flache Schalen als Trinkbehälter für Tiere

Geeignete Trinkbehälter für durstige Tiere sind vor allem flache Schalen, an denen sie risikolos ihren Durst stillen können.

So kann man nicht nur etwas für den Arterhalt, etwa des bedrohten Gartenschläfers tun, sondern die Tiere mit etwas Glück auch im eigenen Garten beobachten. tmn


Hunde nicht über die Videoüberwachung maßregeln

Seinen Hund jederzeit per Video sehen zu können, auch wenn man nicht zu Hause ist, beruhigt vor allem die Psyche des Hundehalters. Doch der technische Fortschritt hat auch seine Tücken. Hunde allein zu Haus lassen sich schon mal verbotenerweise auf der Couch nieder, stellen den Mülleimer auf den Kopf oder reißen Tapeten von der Wand. Wenn Hundehalter das per Videoüberwachung sehen, würden sie am liebsten einschreiten. Doch Hunde sollte man nicht per Lautsprecher maßregeln, rät Hundetrainerin Chris Maron aus Neu-Anspach.

«Für den Hund ist das Aufmerksamkeit und damit was Positives», sagt sie. Zwar könne es durchaus sein, dass sensible Hunde auf einen rauhen Ton wunschgemäß reagieren. Doch wenn nicht, hat der Halter keine Möglichkeit, weiter auf seinen Hund einzuwirken.

Wenn es ganz schief läuft, lerne der Hund sogar, dass er auf eine Ansprache seines Besitzers nicht reagieren muss - schließlich folgt keine Konsequenz. Und daraus ziehen Hunde sehr schnell ihre Schlüsse. tmn