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Unter der Erde und hoch in den Lüften im Salzburger Land

Ein Rendezvous mit den Herrschern der Lüfte. FOTO: BURG HOHENWERFEN

Das Salzburger Land besitzt ein paar gut gehütete Geheimnisse – unter der Erde und hoch über unseren Köpfen, die zu entdecken sich lohnt.

In der Lamprechtshöhle lagert der Legende nach ein kostbarer Schatz, den bislang niemand gefunden hat. Vielleicht weil er in der größten wasserführenden Durchgangshöhle der Welt längst davongeschwemmt wurde. Nach heftigen Regenfällen können die Höhlenbäche schnell anschwellen, so dass es ein Frühwarnsystem für Besucher gibt. Doch das ist nur sehr selten der Fall und damit ist ein Besuch der Lamprechtshöhle ein ungefährliches Erlebnis. Der Schauteil der Höhle ist in gut 90 Minuten erkundet, das über 50 Kilometer lange Höhlensystem dahinter bleibt Forschern vorbehalten.

Im Salzburger Fürst-Erzbistum hatte die Beizjagd – die Jagd auf Niederwild wie Feldhasen oder Fasane mithilfe von Greifvögeln – eine lange Tradition. Heute wird diese Jagdmethode in Österreich nur noch selten ausgeübt, wurde aber von der UNESCO als „Immaterielles Kulturerbe“ anerkannt.

Die Greifvogelschauen des Historischen Landesfalkenhofes auf der Erlebnisburg Hohenwerfen gelten als die besten und spektakulärsten in Österreich. Rund 30 der klugen Vögel – unter anderem Adler, Falken, Geier und Milane – leben und arbeiten dort gemeinsam mit ihren Falknerinnen und Falknern auf der Burg. jpb

www.salzburgerland.com

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Ritter und Räuber, Mammuts und Dinos

Auf echte Abenteurer und Entdecker wartet im Landkreis Kelheim in der Region zwischen Donau, Altmühl und Hallertau eine Welt voller Erlebnisse. In der Tropfsteinhöhle Schulerloch etwa geht es für kleine Höhlenforscher tief unter die Erdoberfläche. Die beeindruckende Höhlenwand-Projektion entführt auf eine Reise durch die Geschichte der Erde mit Neandertalern und Mammuts.

Im Dinosaurier Museum Altmühltal erwachen über 400 Millionen Jahre Geschichte zum Leben. Auf dem Erlebnispfad durch den naturbelassenen Wald faszinieren echte Fossilien und lebensgroße Saurier-Nachbildungen. In zahlreichen Mitmach-Aktionen können Besucher selbst nach Fossilien suchen oder einen echten Dinosaurierknochen berühren.

Im Altmühltal locken Burgen und Ruinen. Vom malerisch zwischen Felsen und Fluss gelegenen Ort Essing führt eine kurze, kindergerechte Wanderung zu einem echten Raubritternest, der Burgruine Randeck. Die Burg Prunn lädt mit Kinderführungen, Spiel und Spaß rund um das Mittelalter zu spannenden Abenteuern ein. In Riedenburg führt der rund zweieinhalb Kilometer lange Drei-Burgen-Steig zu den Burgruinen Tachenstein und Rabenstein sowie zur Rosenburg mit Wildvögeln und Flugschauen. tt

www.tourismus-landkreis-kelheim.de


Wilde Samtpfoten

Im Obermain-Jura führt ein spannender Familienausflug nach Bad Staffelstein auf den „Wildkatzenpfad“: Er führt durch den Banzer Wald, wo vor einigen Jahren erstmals wieder Wildkatzen gesichtet wurden.

Dieser begehbare, kinderwagentaugliche Weg ist etwa zwei Kilometer lang und folgt schattigen Waldwegen zu acht verschiedenen Stationen mit kindgerechten Schautafeln. Sie geben interessante Infos über die leisen Jäger, ihr Verhalten und ihre besonderen Fähigkeiten. Weil es Kindern natürlich viel mehr Spaß macht, wenn sie selbst aktiv werden können, lädt sie der Pfad ein, selbst zur Wildkatze zu werden. Sie balancieren auf Baumstämmen, entdecken mit einem Fernglas versteckte Waldtiere aus Metall oder testen ihr eigenes Weitsprungvermögen.

Auch über den Wald als Lebensraum von Wildkatzen und anderen Tieren lernen sie viel: Sie ertasten sich die unterschiedliche Rindenstruktur heimischer Laub- und Nadelhölzer oder schnuppern an Lindenblüten und Stinkmorcheln. FR

www.bad-staffelstein.de

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