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Was in die Reiseapotheke soll – und was dort nicht hinein gehört

Je nach Reiseziel und -zweck gehören unterschiedliche Medikamente ins Gepäck. FOTO: ROBERT GÜNTHER, DPA


Salzbergwerk Bad Friedrichshall
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Medikamente gegen bestimmte Erkrankungen gehören in jede Reiseapotheke. Das sind Durchfall, Reiseübelkeit, Verstopfung, Erkältung, Halsweh und Schnupfen.

Hinein gehören zusätzlich auch Mittel gegen Fieber und Schmerzen. Verbandsmaterial, Pflaster, Desinfektionsmittel und Blasenpflaster kommen ebenfalls hinzu, sagt Mathias Arnold, Vizepräsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

Ganz wichtig ist im Urlaub auch Sonnenschutz. „Für Kinder sollte er lieber etwas höher sein – also Lichtschutzfaktor 50 haben“, rät Arnold. Da Sonne und Salzwasser für die Haut Stress bedeuten, sollte man im Gepäck auch Pflege- und After-Sun-Creme nicht vergessen.

Je nach Reiseziel und Aktivität variiert die Extra-Ausstattung: Taucher brauchen etwa Ohrentropfen. „Gerade bei Reisen in tropische Gebiete sollten Reisende auch ein Fieberthermometer einpacken“, erklärt Arnold. Denn die meisten Tropenkrankheiten machen sich mit Fieber bemerkbar.

Bestimmte Wirkstoffe und Arzneimittel sind an manchen Reisezielen keine gute Idee:

Brausetabletten sind bei einer feuchten Umgebung zum Beispiel ungeeignet, Zäpfchen schmelzen bei Hitze. Und Schmerzmittel mit ASS (Acetylsalicylsäure) sind in den Tropen nicht empfehlenswert, weil es eine blutverdünnende Wirkung hat. „Das kann gerade bei Tropenkrankheiten gefährlich sein. Deshalb besser Paracetamol oder Ibuprofen verwenden“, empfiehlt Arnold.

Ibuprofen ist in der richtigen Dosierung ab dem sechsten Lebensmonat auch für Kinder geeignet.

Der Apotheker rät zudem, die Medikamente in der Originalpackung mitzunehmen und den Namen des Wirkstoffes aufzuschreiben. „Denn zum Teil sind die Produktnamen der Medikamente im Ausland unbekannt“, erklärt er. Ein Arzt sollte die Notwendigkeit der Einnahme bestätigen. „Dann gibt es am Zoll weniger Probleme“. Vor der Reise sollte man sich auf der Internetseite des Auswärtigen Amts informieren: Dort erhalten Reisende Hinweise, was ins Zielland eingeführt werden darf.

Genügend Medikamente

Wer dauerhaft Medikamente einnehmen muss, sollte auf jeden Fall genügend davon einpacken. Empfehlenswert ist es, etwa ein Drittel mehr einzupacken, als Urlauber für die Reise eigentlich benötigen.

„Denn es kann zu Verzögerungen etwa beim Flug kommen und die Reise länger dauern als gedacht“, sagt Arnold. Bei Reisen mit Zeitumstellung kann es zudem sinnvoll sein, sich vom Arzt und Apotheker zur Einnahme beraten zu lassen. tmn 
 

Rätselorte im Schwarzwald

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www.winnetou.ch