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Was sich geändert hat in der Pflegefach-Ausbildung

 

Angehende Pflegefachkräfte erhalten nun eine universelle Ausbildung in allen Pflegebereichen. FOTO: TOM WELLER

Schule für Pflegeberufe Schweinfurt/Haßfurt

Seit Anfang Januar dieses Jahres gibt es die neue Ausbildungsordnung für Pflegeberufe. Die bisherigen Ausbildungsberufe werden in der Berufsausbildung zum Pflegefachmann beziehungsweise zur Pflegefachfrau zusammengefasst. Darauf weist die Bundesagentur für Arbeit auf ihrem Portal „Planet-Beruf“ hin. Bisher hatten sich Azubis von Anfang an zwischen Alten-, Kranken- oder Kinderkrankenpflege entscheiden müssen. 

Die Ausbildung findet in der Berufsfachschule sowie in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen statt. Dort lernen die angehenden Pflegefachkräfte, was im Umgang mit Patienten jeden Alters wichtig ist. Wer sich für die Ausbildung interessiert, sollte also viel Einfühlungsvermögen und Verantwortungsgefühl mitbringen. Daneben ist unter anderem körperliche Belastbarkeit wichtig, wenn zum Beispiel ein Patient umgebettet werden muss. 

Zudem ist ein mittlerer Schulabschluss nötig, der nach der zehnten Klasse erreicht wird. Wer einen Hauptschulabschluss hat, muss zunächst eine andere Berufsausbildung abschließen, etwa zum Pflegehelfer. Azubis bekommen während ihrer Lehrzeit vom Ausbildungsbetrieb eine Vergütung. In Einrichtungen des öffentlichen Dienstes liegt sie bei rund 1140 im ersten Lehrjahr und steigt dann stufenweise auf rund 1300 Euro brutto monatlich an. Neu ist, dass auch an privaten Berufsfachschulen kein Schulgeld mehr gezahlt werden muss.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend- informiert hierzu auf pflegeausbildung.net. mag


Ein Beruf mit Zukunft und Perspektive – MTRA

Medizinisch-technische Radiologieassistenten und - assistentinnen (MTRA) wenden radiologische Diagnostiken und andere bildgebende Verfahren an und führen nuklearmedizinische Untersuchungen, Strahlentherapien sowie Computertomografien und Magnetresonanztomografien durch.

Sie erstellen z.B. Röntgenaufnahmen des menschlichen Körpers, um Knochenbrüche oder krankhafte Veränderungen sichtbar zu machen. Dafür stellen sie Anlagen und Apparate ein und bedienen sie, treffen die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen, dokumentieren die Untersuchung und sorgen für die sachgerechte Lagerung des Filmmaterials bzw. für das Speichern der digitalen Daten.

Sie bereiten die Bestrahlungen von Tumorpatienten vor und führen sie nach einem ärztlich vorgegebenen Bestrahlungsplan durch. Bei nuklearmedizinischen Untersuchungen erhalten Patienten geringe Mengen kurzlebiger radioaktiver Substanzen. Nach der Gabe dieser Arzneistoffe erfassen Medizinisch-technische Radiologieassistenten und -assistentinnen die zu untersuchenden Vorgänge mithilfe ferngesteuerter bzw. computerunterstützter Kameras, Computer und Messgeräte, um eine exakte Diagnose durch den Arzt bzw. die Ärztin zu ermöglichen. Berufenet


Neuer Pflege-Bachelor

Zum Wintersemester 2020/ 2021 hat die Katholische Stiftungshochschule München (KSH) den Studiengang „Pflege“ eingeführt. Nach sieben Semestern erlangen Studierende sowohl einen Bachelor of Science sowie die Berufszulassung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann.

Theoretische Phasen wechseln sich mit Praxismodulen ab, die blockweise an kooperierenden Kliniken oder Pflegeeinrichtungen stattfinden.

Das Studium soll laut Hochschule auf die Berufspraxis in der Pflege vorbereiten und Studierende befähigen, Pflegeprozesse zu gestalten und weiterzuentwickeln. tmn

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