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Sonderveröffentlichung

Haßberge

Weihnachtsstern: Tipps für die Pflege

Der Weihnachtsstern ist aus der Adventszeit nicht wegzudenken. FOTOS: STARS FOR EUROPE


Floranium Pflanzen + Floristik
Zösch Gärtnerei & Blumenfachgeschäft
Gärtnerei Summa
19. Untermerzbacher Weihnachtsmarkt
Seit in den 1950er Jahren in Deutschland erstmals die Züchtung von Weihnachtssternpflanzen gelang, die auch in geheizten Räumen gediehen, ist der Weihnachtsstern aus der Adventszeit nicht mehr wegzudenken. Der vielseitige Winterblüher begleitet mit seinen farbprächtigen Hochblättern Menschen überall auf der Welt durch die schönste Zeit des Jahres, wenn sie die folgenden Tipps beachten.

Der optimale Standort

Licht ist das Lebenselixier des Weihnachtsboten. Ein Ort in unmittelbarer Fensternähe ist gut geeignet und auch direkte Sonneneinstrahlung ist in unseren Breitengraden im Winterhalbjahr kein Problem. Temperaturen zwischen 15 und 22 Grad Celsius sind ideal. Beim Lüften darauf achten, dass die kalte Luft die Pflanze nicht unvermittelt trifft. Solange das Fenster offen ist, zieht sie besser in eine geschützte Ecke um. An einem hellen, warmen und vor Zugluft geschützten Platz läuft der Weihnachtsstern zur Hochform auf.

Hübsche Zimmerdeko mit Weihnachtssternen
Hübsche Zimmerdeko mit Weihnachtssternen
Mit zimmerwarmem Wasser gießen

Feingefühl ist beim Gießen gefragt. Lieber bleibt die Erde etwas trockener als zu feucht. Staunässe ist zu vermeiden, da sie die wichtigen Grobporen in der Erde zusetzt und den Wurzeln die Luft zum Atmen nimmt. Also nicht mehr Wasser geben, als die Erde aufnehmen kann und überschüssiges Wasser in Übertopf oder Untersetzer spätestens eine Viertelstunde nach dem Gießen entfernen. Eine pauschale Aussage zum Gießen zu treffen, ist nicht möglich. Bei einem Standort in der Nähe von Heizkörpern und trockener Zimmerluft kann es nötig sein, jeden Tag zu gießen. Meistens genügt es, alle zwei bis drei Tage zur Gießkanne zu greifen. Wer dem Wurzelballen ein Tauchbad spendiert, hat noch länger Zeit zwischen den Wassergaben. Die Topfgröße hat ebenfalls Einfluss: Kleine Töpfe muss man häufiger gießen als große. Die Wasserversorgung von Ministernen gilt es jeden Tag zu kontrollieren. Ein Gefühl für das richtige Maß an Feuchtigkeit erhält man, indem man den Topf anhebt. Wirkt er leicht, ist es Zeit für eine neue Wassergabe. Zimmerwarmes Wasser bekommt dem Weihnachtsstern besonders gut.

Einkaufstipps

Besonders lange Freude verspricht ein Weihnachtsstern, der auf dem Weg vom Verkauf Produzenten ins eigene Zuhause sorgsam behandelt wird. Ein Exemplar besitzt gute Qualität, wenn die kleinen gelben Knospen zwischen den farbigen Hochblättern, die eigentlichen Blüten, sich noch knospig zeigen. Die Hochblätter sind bei guter Ware unbeschädigt und die Pflanzen werden im Laden abseits des zugigen Eingangsbereichs präsentiert. Für den Weg vom Geschäft nach Hause verpackt man die Pflanze in Papier. Bei Zugluft oder Temperaturen unter 12 Grad Celsius entstehen – zunächst unsichtbare – Schäden, die wenig später zu vorzeitigem Blattfall führen können. Stars for Europe


Barbarazweige brauchen Kälteschock

Barbarazweige werden am 4. Dezember, dem Gedenktag der Heiligen Barbara, geschnitten und in eine Vase ins Haus geholt. 20 Tage später, an Heiligabend, sollten sie erblüht sein – als Symbol für die Geburt Christi. Und die Blüten sollen Glück für das neue Jahr bringen. Dafür brauchen die Zweige aber erst einmal einen Kälteschock in Form von einigen Malen Frost vor dem Schneiden. Aber das gab es in diesem Winter noch nicht in allen Regionen. Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz rät dann, die Zweige nach dem Schnitt für eine Nacht in die Gefriertruhe zu geben.

Danach – und natürlich falls die Zweige bereits den Winterschock im Garten hatten – kommen sie für ein paar Tage in ein kühles, aber frostfreies Zimmer. Erst danach folgt der Umzug in einen warmen Raum. Dort sollten die Knospen nach und nach erblühen. Beschleunigen lässt sich der Vorgang an der Heizung aber nicht. Dort vertrocknen die Zweige nur, betonen die Gartenexperten. Sie raten stattdessen, die Zweige nach dem Schnitt für mehrere Stunden in warmes Wasser zu stellen.

Klassischerweise nimmt man für den Barbara-Brauch Kirschzweige. Es eignen sich aber auch Zaubernuss, Winterjasmin, Kornellkirsche, Zierkirsche, Japanische Quitte, Goldregen, Ginster, Zierjohannisbeere sowie Schlehe, Zierpflaume, Mandelbaum, Forsythie, Weide und Hasel gut.

Hinter dem Brauch steht eine Legende: Die Kaufmannstochter Barbara musste ins Gefängnis. Auf dem Weg dorthin verfing sich ein Kirschzweig in ihrem Kleid, den Barbara in ihrer Zelle ins Wasser stellte. Am Tag ihrer Hinrichtung öffneten sich die Blüten, so die Überlieferung.

Belege für den Brauch, Barbarazweige zu schneiden, gab es bereits im 13. Jahrhundert. Damit sei diese Tradition älter als der Brauch, zu Weihnachten einen Nadelbaum im Haus aufzustellen und zu schmücken, erklärt Harald Seitz vom Verbraucherinformationsdienst aid. Dies sei erst seit rund 400 Jahren üblich. Zunächst wurden neben den Barbarazweigen auch Tannenzweige in den Zimmern als Weihnachtsschmuck verwendet, dann folgte der Baum. mag


Neue Ideen für einen Adventskranz mit Weihnachtssternen

Dieser Adventskranz nimmt das Bild einer Winterlandschaft auf. FOTO: STARS FOR EUROPE
Dieser Adventskranz nimmt das Bild einer Winterlandschaft auf. FOTO: STARS FOR EUROPE
Himmlisch schön, süß wie Zucker, herrlich traditionell, einfach nur elegant oder in angesagter Farbstellung: Hier kommen die Adventskranz-Ideen für das kommende Weihnachtsfest.

Trendfarbe Weiß: ein Kranz wie eine Winterlandschaft

Eisblumen am Fenster und ein Spaziergang durch die glitzernde Schneelandschaft, so wünschen sich viele die Weihnachtszeit, und deshalb spielt die Farbe Weiß in der festlichen Zeit auch bei der Dekoration eine wichtige Rolle. Der erste Adventskranz nimmt das Bild einer Winterlandschaft auf. Die Adventslichter thronen über einem Meer aus weißen Weihnachtssternen. Grundlage des extravaganten Adventskranzes ist ein Strohrömer, an dem gleichmäßige Abrisse aus Pergamentpapier fixiert werden.

Dieser zart raschelnde Rahmen bringt die weiß strahlenden Weihnachtssterne zur Geltung. Der filigran konstruierte Kranz wird durch lange Stabkerzen überhöht und mit Pinien- und Kiefernzapfen dekoriert. Für die Gestaltung benötigt man Mini-Weihnachtssterne, Pergamentpapier, einen Strohrömer, eine Schale, Kerzen, Pinien- und Kiefernzapfen, Weihnachtskugeln, Dekosterne, Steckdraht, Haften, Sprühkleber und Schlagmetall. Außerdem eine Heißklebepistole mitsamt Klebesticks, eine Zange und eine Rosenschere.

Bastelanleitung

Und so wird's gemacht: Zunächst das Pergamentpapier in kleine Stücke reißen und zu kleinen „Sträußen“ zusammennehmen. Dann den Strohrömer in die Schale legen und die Pergamentstücke mit Haften daran befestigen. Wenn der Rahmen rundum verkleidet ist, werden die Mini-Weihnachtssterne mitsamt Pflanztöpfen in die Mitte gestellt.

Anschließend die Kerzen mit Steckdraht versehen und am Strohrömer befestigen. Zum Schluss die Zapfen mit Sprühkleber besprühen, mit Schlagmetall vergolden und den Kranz mit angedrahteten Zapfen, Weihnachtskugeln und Deko-Sternen schmücken. Fertig! Stars for Europe