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Sonderveröffentlichung

Schweinfurt

Weiß ist nicht gleich weiß

Die Zahntechnik hält eine Reihe typischer Zahnfarben vor. So kann für jeden Patienten die beste Farbe ausgewählt werden. FOTO: KIERZKOWSKI

Praxisklinik Dres. Eichhorn & Kollegen
Zahnärztliche Tageskliniken
VALPLAST® Zahnersatz
Manuel Dülk
„Die Krone bitte in meiner Zahnfarbe“, wünscht sich der Patient. Leichter gesagt als getan. Denn Weiß ist mehr als eine Farbe. Die Zahntechnik hält eine Reihe typischer Zahnfarben vor. So kann für jeden Patienten die passende Farbe ausgewählt werden. Aber welche ist die individuell richtige?  

Damit Zahnersatz nicht künstlich wirkt, sollte seine Farbe mit der der natürlichen Zähne möglichst exakt übereinstimmen. „Individuellen Nuancen in der Zahnfarbe gerecht zu werden, erfordert viel Erfahrung, Präzision und Fingerspitzengefühl“, weiß Thomas Lüttke, Zahntechnikermeister und Vorstandsmitglied im Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI).  

„Ob Patienten mit ihrem Zahnersatz zufrieden sind, hängt nicht nur davon ab, ob er einwandfrei funktioniert, sondern auch davon, ob er sich auch optisch perfekt in das Gebiss einfügt.“ Um die Zahnfarbe visuell zu bestimmen, nutzen Zahnarzt und Zahntechniker Farbskalen mit verschiedenen, standardisierten Farbmusterzähnen.  

Auch digitale Messgeräte können bei der Farbauswahl helfen. Sie errechnen die gesuchten Farbwerte unabhängig von Umgebungseinflüssen und subjektiven Faktoren. Jedoch lässt sich die menschliche Wahrnehmung nicht vollständig durch die Technik ersetzen. Deshalb rät Ludger Figgener, Universitätsprofessor em. für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien aus Münster, digitale Bestimmung und visuelle Wahrnehmung zu kombinieren – insbesondere auch zur Kontrolle der digital ermittelten Werte.

Ob digital, visuell oder als Kombination aus beidem: Die ermittelte Zahnfarbe wird im Ergebnis eindeutig codiert und mit anderen relevanten Informationen an das ausführende Dentallabor übermittelt, wo der Zahntechniker nach diesen Vorgaben den Zahnersatz herstellt.

Um das Spiel von Licht und Farbnuancen nachzubilden, arbeiten die zahntechnischen Labore mit aufwändigen Verfahren. Denn jeden Zahnersatz wie Krone, Brücke oder Inlay fertigt der Zahntechniker als Einzelstück. prodente.de

Welcher Zahnarzt bei Implantaten?

Mehr als eine Million Zahnimplantate setzen Zahnärzte in Deutschland pro Jahr. Bereits in der Ausbildung, aber vor allen Dingen im Rahmen von umfangreichen Fortbildungen, qualifiziert sich der Zahnarzt für den Einsatz dieser modernen Methodik. Patienten sollten bei der Wahl des Zahnarztes auf Zertifikate zahnärztlicher Fachgesellschaften und Berufsverbände achten.

Nicht jeder Zahnarzt setzt die Implantate selbst. So kann es sein, dass der „Hauszahnarzt“ selber Erfahrungen beim Setzen der Implantate hat oder er aber im Team mit einem auf das Einsetzen von Implantaten spezialisierten Zahnarzt zusammenarbeitet. Oftmals plant er die Zahnersatzkonstruktion und legt die notwendigen Implantate dabei fest. Der chirurgisch versierte Kollege prüft diese Planung aus seiner Sicht und setzt dann die Implantate im Kieferknochen ein.

Nachdem das Implantat fest genug eingeheilt ist, sorgt der „Hauszahnarzt“ für die Zahnersatzversorgung. prodente.de