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Welches Kleid passt zu meinem Typ?

Auch wenn gewisse Stilarten zu gewissen Körpertypen passen, lassen Sie sich bei der Suche nach Ihrem Traumkleid von dieser Faustregel nicht einschränken. FOTO: LILLY/AKZ-O

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Es ist wie die Nadel im Heuhaufen – welches Brautkleid passt perfekt? Es muss zum Anlass passen, aber auch zum Körpertyp. Denn ungeachtet der Konfektionsgröße soll das Brautkleid ja der Figur schmeicheln. Lilly Brautkleider gibt Tipps zum optimalen Kleid für Ihre Figur.

Sie haben einen birnenförmigen Körper, wenn Ihre Schultern und Taille schmal, Ihre Hüften breit sind.

Mit einem birnenförmigen Körper sollten Sie die Aufmerksamkeit auf Ihren schlanken Oberkörper und Ihre Schultern lenken. Ärmel- und trägerlose Corsagen sind für Sie genau das Richtige, denn sie ziehen den Blick nach oben. Wählen Sie ein Brautkleid, das Ihre schmale Taille betont. Brautkleider mit diesem Schnitt zaubern eine Sanduhrfigur und betonen Ihre Taille statt Ihre Hüften.

Sie haben eine apfelförmige Figur, wenn Sie breite Schultern, einen stattlichen Busen, eventuell schlanke Beine, einen gewissen Taillenumfang (Bäuchlein), schmale Hüften und einen flachen Po haben.

Frauen mit einem apfelförmigen Körper sollten sich auf Hüften und Po konzentrieren und ein Kleid wählen, das ihrem Körper einen harmonischen Ausdruck verleiht. Brautkleider, die den schmalsten Punkt Ihrer Taille betonen, sind für Sie genau das Richtige. Der Rockteil sollte immer weich und leicht A-förmig geschnitten sein.

Üppiger Busen, schmale Taille und breite Hüften? Dann haben Sie einen sanduhrförmigen Körper.

Betonen Sie Ihre schmale Taille – ein hautenges Brautkleid mit einem Band oder einem Gürtel unterstreicht Ihre tolle schlanke Taille. Ein Meerjungfrau- Kleid, das sich an Ihre Kurven schmiegt und in einem ausuferndem Rockteil endet, ist das perfekte Brautkleid für Frauen mit Sanduhrform. Vermeiden Sie locker sitzende Brautkleider, die Sie dick aussehen lassen, wenn die Taille nicht betont wird.

Tipps und Tricks

Auch wenn gewisse Stilarten zu gewissen Körpertypen passen, lassen Sie sich bei der Suche nach Ihrem Traumkleid von dieser Faustregel nicht einschränken. Probieren Sie viele verschiedene Kleider an und lassen Sie sich gern von erfahrenen Fachverkäufer(-innen) beraten. Wenn sie Ihnen ein Kleid präsentieren, das Ihnen so gar nicht zusagt, probieren Sie es dennoch an! Vielleicht entpuppt es sich als das perfekte Brautkleid. akz-o


Accessoires für die Braut

Ja-Wort im Schnee: Winterhochzeiten werden mit ihrer besonders besinnlichen und kuscheligen Atmosphäre immer beliebter. FOTO: DJD/HENKELL FREIXENET/ISTOCKPHOTO/WOLFHOUND911
Ja-Wort im Schnee: Winterhochzeiten werden mit ihrer besonders besinnlichen und kuscheligen Atmosphäre immer beliebter. FOTO: DJD/HENKELL FREIXENET/ISTOCKPHOTO/WOLFHOUND911
Ist das Traumkleid gekauft, geht es ans Zubehör. Auch wenn das Brautkleid das Hauptkleidungsstück ist, von dem viele Frauen schon seit der Kindheit träumen, sollten die Accessoires nicht zu kurz kommen. Eine Tasche als Extra zum Brautkleid passt fast immer. Sie ist nützlich, um Make-up, Parfum und all die unentbehrlichen Helfer einer Braut stilvoll zu verstauen. In unterschiedlichsten Designvarianten erhältlich, sollte die Tasche auf jeden Fall klein und elegant sein – wie z. B. eine Clutch.

Schmuck als Zubehör ist ein Alleskönner und passt immer. Falls aber Ihr Kleid detailreich mit viel Spitze, Stickereien und Perlen verziert ist, sollten Sie eher schlichten Schmuck oder nur Ohrringe dazu wählen. Ist Ihre Wahl auf ein einfaches und feminines Kleid gefallen, kann der Schmuck gerne etwas ausgefallener sein, zum Beispiel große Ohrringe.

Für den Haarschmuck gelten die gleichen Regeln wie für den übrigen Schmuck: Er soll Ihr Kleid ergänzen und Ihrem Typ schmeicheln. Auch sollten Haarschmuck und Schmuck zusammenpassen, damit Sie nicht überladen wirken. Beraten Sie sich mit Ihrem Friseur über den passenden Haarschmuck zu Ihrer Frisur. akz-o


Romantisches Ja-Wort im Winter

Verschneite Landschaften, die Stille der Natur, unzählige Lichter und Kerzen in jedem Haus: Der Winter ist nicht nur eine besonders besinnliche, sondern auch eine romantische Jahreszeit. Warum also aus der Hochzeit nicht ein echtes Wintermärchen machen? Heiraten im Wonnemonat Mai kann schließlich jeder – die kalte Jahreszeit hingegen hat ihren ganz eigenen Charme, die aus dem Ja-Wort ein unvergessliches Erlebnis macht.

Die Winterhochzeit gewinnt an Beliebtheit – und das nicht nur, weil Standesämter, Feier-Locations, Hochzeitsmodeschneider und Co. in diesen Monaten nicht so stark überlaufen sind wie im Frühjahr und Sommer.

Romantisch feiern mit Stil

Wer eine Winterhochzeit plant, sollte die Atmosphäre der Jahreszeit konsequent aufgreifen, von den Einladungskarten bis hin zur festlichen Dekoration. Zahlreiche Kerzen, kuschelige Deko-Accessoires und Weiß als dominierende Farbe sorgen für Romantik pur. Auch die Outfits der Brautleute und der Festgesellschaft sollten darauf abgestimmt sein. Kein Problem, denn laut der aktuellen Studie „So heiratet Deutschland“ bevorzugt ohnehin jeder dritte Bundesbürger den klassisch-eleganten Stil. Für die passende Abrundung der romantischen Feier sorgen ausgewählte Speisen und erlesene Getränke.

Ja-Wort im Schnee

Ebenso sorgfältig will die Hochzeitslocation gewählt sein. Traumhafte Locations, oft sogar mit Schneegarantie, finden sich beispielsweise in den Alpen und den heimischen Mittelgebirgsregionen. Hier lässt es sich wundervoll romantisch feiern. Und da Winterhochzeiten eher die Ausnahme bilden, sind monatelange Reservierungslisten kein Thema und das Angebot ist entsprechend größer. djd


Blumenschmuck am Hochzeitsauto nicht zu opulent gestalten

Schöne Blumen auf der Motorhaube sind ein typischer Schmuck fürs Hochzeitsauto – sie dürfen dem Fahrer aber nicht die Sicht nehmen. FOTO: ANDREA WARNECKE, TMN
Schöne Blumen auf der Motorhaube sind ein typischer Schmuck fürs Hochzeitsauto – sie dürfen dem Fahrer aber nicht die Sicht nehmen. FOTO: ANDREA WARNECKE, TMN
Blumen, Girlanden, Fahnen: Für die Fahrten am Hochzeitstag soll der Brautwagen festlich aussehen. Erlaubt ist, was einem gefällt – nur sicher muss es sein. „Die Rundumsicht darf nicht eingeschränkt sein“, sagt Vincenzo Lucà vom Tüv Süd. Blumengestecke auf der Motorhaube zum Beispiel sind lieber nicht so hoch, dass der Fahrer den rechten Straßenrand nicht mehr einsehen kann.

Schleifen und Girlanden sind ebenfalls beliebte Hingucker. Allerdings dürfen sie nicht so lang sein, dass sie sich irgendwo am Auto verheddern, etwa in den Scheibenwischern. An den Blumengestecken sollten keine spitzen oder scharfkantigen Teile sein – sie können bei einem Unfall Fußgänger oder Radfahrer schwer verletzen, so Lucà.

Blumendeko wird oft mit Saugnäpfen oder Magneten am Auto befestigt. Meist übernehmen das professionelle Floristen. Wer sie in Eigenregie anbringt, sollte bei Saugnäpfen den Autolack vorher mit Glasreiniger säubern, rät der Tüv Rheinland in einem Blogeintrag. So halte dieser besser. Bei Magneten ist es wichtig, deren Unterseite und die Stelle am Lack von Schmutz zu befreien. „Geraten Partikel zwischen Magnet und Lack, kann es beim Abziehen zu Kratzern kommen“, sagt Lucà.

Bevor die Fahrt im dekorierten Hochzeitsauto losgeht, dreht man lieber eine kurze Proberunde auf einem Parkplatz: Ist die Sicht gut? Hält der Schmuck auch während der Fahrt? Passt alles, geht es auf die Straße.

Zu sehr auf das Gaspedal drückt man aber lieber nicht. Eine Fahrt auf Bundesstraßen sei meist kein Problem, erläutert der Tüv Rheinland. Auf der Autobahn aber sollten Gestecke, Figuren und Girlanden abgenommen werden. mag


Gästeliste zählt zu Top-Streitpunkten

Im Auftrag der Partnervermittlung Parship wurden 1011 Deutsche gefragt, wo sie das höchste Streitpotenzial bei der Hochzeitsvorbereitung sehen. Für gut ein Viertel (26 Prozent) stellt die Gästeliste einen echten Knackpunkt dar: Wenn es um Auswahl und Anzahl der Personen geht, fliegen die Wort-Fetzen. Größter Streitauslöser ist das Einmischen von Eltern oder Schwiegereltern in die Hochzeitsplanung. Das sagen 40 Prozent der Befragten. Vor allem Frauen sind von Außen-Einfluss genervt. mag


Bräuche müssen zum Brautpaar passen

Nicht nur vor der Hochzeit, auch bei der Feier selbst gibt es für Brautleute einiges zu tun. Zumindest dann, wen man nur einen Bruchteil der gängigen Bräuche begeht: Da gibt es Baumstämme zu zersägen, Eröffnungstänze zu tanzen, Kuchen anzuschneiden, Strumpfbänder auszuziehen, Spiele zu überstehen und schließlich noch einen Strauß zu werfen.

Und irgendwo dazwischen muss der Bräutigam womöglich auch noch seine entführte Frau suchen. Muss das sein? Schließlich hat nicht jedes Brautpaar Lust dazu – andererseits gibt es hier und da Verwandte und Freunde, die diesen oder jenen Brauch erwarten. „Jedem Brautpaar ist es natürlich selbst überlassen, in wie weit es Kompromisse machen möchte“, sagt Hochzeitsplanerin Svenja Schirk. „Ich rate generell: „Tut nur, was ihr auch wirklich möchtet!“

Das gilt für ungeliebte genau wie für gewollte Bräuche. Beispiel Einzug in die Kirche: Manchem mag es altbacken erscheinen, wenn der Vater der Braut seine Tochter an den künftigen Ehemann übergibt. Andere finden vielleicht genau das schön – und können das dann auch so machen. Für den Rest gibt es Alternativen: „Viele Brautpaare sehen sich zum Beispiel mittlerweile vor der Kirche erste Mal ohne ihre Gäste und schreiten dann gemeinsam den Gang entlang“, sagt Schirk.

Und wer mag, kann sich auf die Suche nach seiner eigenen Variante machen – beim Einmarsch genau wie bei Bräuchen und Spielen. „Hochzeitsspiele haben eins gemeinsam: Sie sollen etwas symbolisieren“, sagt Schirk. Beim Zersägen von Baumstämmen geht es etwa um Teamarbeit – und das lässt sich auch mit anderen Aktivitäten symbolisieren, wenn man das möchte.

Wer derartige Bräuche und Spiele gar nicht haben will, kann das ebenfalls durchsetzen. „Wichtig ist nur, dies bereits im Vorfeld klar und deutlich zu kommunizieren“, sagt Svenja Schirk. mag