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Wenn etwas faul ist mit der Telko-Rechnung

Nachhaken, dranbleiben, dokumentieren: Bei falschen Rechnungen muss man am Ball bleiben. FOTO: CHRISTIN KLOSE, TMN

Auf der Telefonrechnung finden sich Positionen, mit denen Sie nichts anfangen können? Experten raten in solchen Fällen, Reklamationen schriftlich vorzubringen und sämtliche Schritte zu dokumentieren. Generell empfiehlt es sich, seine Telekommunikationsrechnungen regelmäßig zu überprüfen – Mobilfunk ebenso wie Festnetz.

Wer sich so eine Unstimmigkeit nicht erklären kann oder sofort einen Fehler identifiziert, setzt sich im ersten Schritt direkt mit seinem Anbieter in Verbindung, erklärt Urs Mansmann vom Fachmagazin „c’t“. Der richtige Kontakt finde sich in aller Regel direkt auf der Rechnung.

Beanstandung müssen mit konkreten Gründen innerhalb von acht Wochen nach Zugang der Rechnung erfolgen, informiert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Eine konkrete Form der Kontaktaufnahme sei nicht vorgeschrieben, erklärt Rechtsanwalt Kuga Theesan Selva von der Verbraucherzentrale. Aus Beweisgründen sei es jedoch ratsam, Beanstandungen in Textform vorzubringen.

Entweder wird die Rechnung korrigiert oder man stellt fest, dass die Rechnung doch korrekt ist. Ist das nicht der Fall oder besteht Uneinigkeit, sollten Kundinnen und Kunden gegen diese Rechnung Widerspruch einlegen, also dem Anbieter schriftlich und nachweisbar mitteilen, dass diese Rechnung falsch ist und warum.

Bestätigt der Anbieter, dass die Rechnung nicht in Ordnung ist, muss es eine neue Version geben. „Bei einer Beanstandung muss der Anbieter als Entgeltnachweis die einzelnen Verbindungsdaten aufschlüsseln“, erläutert Fiete Wulff, Sprecher der Bundesnetzagentur. Lassen sich technische Mängel nicht ausschließen, muss der Anbieter auch eine technische Prüfung durchführen.

Lässt sich nachweisen, dass Leistungen falsch berechnet wurden, muss man nichts zahlen. Das ist etwa der Fall, wenn die geforderten Entgelte bewiesenermaßen nicht auf eine Nutzung des Anschlusses durch den Inhaber, sondern durch einen unbefugten Dritten zurückgehen, so Selva.

Hilfe bei Ärger mit Telko-Rechnungen bekomme man kostengünstig bei den Verbraucherzentralen. tmn


Falschgeld nicht weitergeben

Wer mit Falschgeld zahlt, macht sich grundsätzlich strafbar. Entscheidend ist, ob die Tat vorsätzlich begangen wurde. Das wäre der Fall, wenn der Zahlende den Umstand, dass es sich um Falschgeld handelt zumindest billigend in Kauf genommen hat, erklärt der Bankenverband. Wurde versehentlich mit Falschgeld bezahlt, müssen die Ermittlungsbehörden nachweisen, dass die Tat vorsätzlich begangen wurde. Wer Blüten in die Hände bekommt, sollte sondern sich an die Polizei wenden. tmn


Wärmeschock in der Waschanlage

Sinkt das Thermometer unter minus zehn Grad, verzichten Autobesitzer besser auf eine Fahrt durch die Waschanlage. Der Wärmeschock durch das zehn bis 30 Grad warme Wasser könnte nach laut ADAC den eiskalten Lack angreifen. Das gilt auch für Gummi- und Kunststoffteile. Laut ACE spielt auch das Fahrprofil eine Rolle: Wird gestreut, muss häufiger gewaschen werden. tmn

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