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Sonderveröffentlichung

Würzburg

Westallgäuer Wanderwochen

Ein schönes Ziel: die Quelle des Weißen Mains. FOTO: ERLEBNIS OCHSENKOPF


Bei den Westallgäuer Wanderwochen vom 26. September bis 11. Oktober stehen in Scheidegg 14 Tage lang geführte Wanderungen auf dem Programm: Ausflüge auf Pilgerwegen, leichte Pfade für Genusswanderer sowie Ganztagestouren für geübte Tourengeher, aber auch entspannt für die ganze Familie. 

Begleitet werden die täglichen Wanderungen mit maximal 14 Teilnehmern von ausgebildeten Tourenleitern des Alpenvereins Scheidegg. Anmelden kann man sich immer bis zum Vortag bei den Tourist-Infos der Gemeinden. Für Urlaubsgäste mit der Allgäu-Walser-Card ist die Teilnahme kostenlos. 

Gumpen und Mühlen

Scheidegg bietet Wandermöglichkeiten in sonniger Höhe zwischen 800 und 1000 Metern und grenzüberschreitend nach Österreich. Auf Wasserwegen geht es vorbei an Gumpen und einstigen Mühlen, die Käsestraße führt zu Sennereien, der Kneipprundwanderweg verspricht etwas Fitness, der Kapellenweg lädt zu besinnlichem Wandern ein, Streuobstwiesenwege vermitteln Wissen zu alten Apfel- und Birnensorten. jpb

www.scheidegg.de
            

Hotel Dorfer KG

Wo der Main entspringt

Urlaub in der weiteren Heimat? Das ist doch für alle Mainfranken die beste Gelegenheit, endlich einmal dem Ochsenkopf im Fichtelgebirge mit der Quelle des Weißen Mains einen Besuch abzustatten. Die Erlebnisregion Ochsenkopf mit dem 1024 Meter hohen Namensgeber der Region und dem nur 27 Meter höheren Schneeberg hat sich ihre Naturvielfalt erhalten. In der Mitte liegt der Fichtelsee, ein Naturwaldreservat mit seltenen Tier- und Pflanzenarten. Trubel und überlaufene Waldgebiete gibt es hier nicht – die Wege sind weit im Fichtelgebirge.

Zahlreiche halb- und ganztägige Themenwege, von denen manche den Wanderern einiges abverlangen, laden ein, den Spuren des Dichters Jean Paul, den Wegen der einstigen Bergarbeiter oder der Glasmacher zu folgen. Familien wählen den gemütlichen Wellness- oder Echowaldweg.

Speziell für eine moderate Bewegung in der gesunden Mittelgebirgsluft sorgen sechs Routen im Bischofsgrüner Heilklimapark. Die Rundwege mit mäßigen Steigungen sind zwischen etwa zwei und zehn Kilometer lang. Eine Wohltat für die Atemwegen und den Bewegungsapparat, aber auch die Nerven beruhigen sich und der Bluthochdruck kann gemildert werden. jpb

www.erlebnis-ochsenkopf.de

Kaiser Barbarossa schlummert im Berg

Der Kyffhäuser in Thüringen ist das kleinste Gebirge Deutschlands. Der Legende nach ruht seit mehr als 800 Jahren tief im Inneren des Berges Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Durch den gleichnamigen Naturpark führt der 37 Kilometer lange Kyffhäuserweg – die schönste Annäherung an den Mythenberg. Er führt durch ausgedehnte Wälder, über blütenreiche Magerrasen, bietet großartige Fernsichten, Höhlen und kulturelle Höhepunkte. Das Kyffhäuser-Denkmal, die Barbarossahöhle und das Panorama Museum in Bad Frankenhausen versprechen spannende Einblicke in die Geschichte. Der Rundweg mit Start und Ziel Bad Frankenhausen ist bequem an drei Tagen zu erwandern. jpb

www.thueringen-entdecken.de


Zu den Wurzeln des Fahrrads

Die dreistündige Stadtrundfahrt „Karlsruhe erFAHREN“ führt mit dem eigenen oder einem Leihfahrrad auf den Spuren der Markgrafen von Baden bis hin zur modernen „Residenz des Rechts“, dem Bundesverfassungsgericht und zurück zu den Wurzeln des Rades. Mit einer nachgebauten Draisine – dem weltweit ersten Zweirad und im passenden Gewand geleitet ein Führer durch die Fächerstadt des Erfinders Karl Drais. So etwa ins Karlsruher Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais, wo noch heute das originale Ur-Zweirad zu bestaunen ist. Neben dem gut ausgebauten Wegenetz in und um die Stadt grenzt Karlsruhe an vier Fernrouten: Veloroute Rhein, Rheintal-Weg, Schwarzwaldweg und Stromberg-Murrtal-Radweg. jpb

www.karlsruhe-tourismus.de


Fünf-Flüsse-Radweg

Auf rund 300 Kilometern verbindet der Fünf-Flüsse-Radweg in Ostbayern Donau, Altmühl, Pegnitz, Vils und Naab und durchquert verträumte Landschaften aus Jurafelsen, Auen, Wacholderheiden, Wiesen und Wäldern. Vom Start in Amberg führt die Route auf einer ehemaligen Bahntrasse nach Schmidmühlen.

Unterwegs locken das Hammerschloss in Theuern mit dem Bergbau-und Industriemuseum Ostbayern und das Asam-Kloster in Ensdorf. Weiter geht es eben durch das romantische Lauterachtal in die Bayerische Toskana mit duftenden Wacholderheiden, idyllischen Ortschaften und uralten Kirchen. In Kastl lohnt ein Besuch der romanischen Klosterburg, bevor der Schweppermann-Radweg – teils verkehrsfrei auf einer alten Bahntrasse – wieder Richtung Amberg führt. tt

Unter www.fuenf-fluesse-radweg.info kann man einen kostenlosen Pocketguide herunterladen


Fünf Waldgeheimisse erwarten die Wanderer

Fünf neue Wandertouren ohne Gepäck laden zum Natururlaub rund um Grafenau im Bayerischen Wald ein und sind unter www.grafenau.de zu buchen. Die mehrtägigen Rundwanderungen folgen Bärenspuren, durchqueren den ältesten Nationalpark Deutschlands und entführen in bezaubernde Waldglaswelten.

Anspruchsvolle Tour durch urige Wälder

Für Einsteiger geeignet ist die Wandertour „Waldwasser“. Die rund 50 Kilometer lange Runde führt in fünf Etappen ab Grafenau immer wieder am Wasser entlang, durch sattgrüne Wälder und hinauf auf Gipfel mit Panoramablick.

Trainierte Wanderer buchen „Waldgeflüster“, eine anspruchsvolle Tour durch urige Wälder, zu sprudelnden Waldbächen und herrlichen Aussichten. Für die Route „Wenn ein Wald erzählt“ reichen drei Etappen. Sie führen durch das Grenzgebiet zwischen Bayerischem Wald und Böhmerwald, zu steinernen Gipfeln und zerbrechlichem Glas. Ein spannender Kontrast zu den Urwäldern zwischen Rachel und Lusen mit ihrer Artenvielfalt und Wildnis. jpb