Wichtige Fakten zur Grippeimpfung Image 1
Sonderveröffentlichung

Schweinfurt

Wichtige Fakten zur Grippeimpfung

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Grippeimpfung. FOTO: ERGO GROUP

  

Kanal-Türpe
WINNER PLUS Pet Food GmbH
Hofland Kuhn
Landgasthof Goldener Stern
Geißler Gasthaus - Partyservice
Greifelt
Thea‘s Perücken -Toupets
Gaststätte Solidarität
Zweirad Seifert
Weingut Geßner
Fieber, Schüttelfrost, Muskelschmerzen und Erkältungssymptome – wer an einer echten Grippe leidet, fühlt sich meist mindestens eine Woche lang richtig krank. Eine Grippeimpfung kann das verhindern. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, kennt die wichtigsten Fakten.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Grippeimpfung?

„Am besten ist eine Impfung im Oktober oder November. Bis der Körper einen ausreichenden Grippeschutz aufgebaut hat, dauert es in der Regel 10 bis 14 Tage“, weiß Dr. Wolfgang Reuter. Natürlich ist auch eine Impfung nach November möglich. Sogar noch während der Grippewelle selbst – solange der Betroffene nicht bereits erkrankt ist.

Für wen ist die Grippeimpfung empfehlenswert?

Laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) sollte sich derjenige impfen lassen, der ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe hat. Dazu zählen über 60-Jährige, Personen mit chronischen Krankheiten oder einer Immunschwäche, medizinisches Personal sowie Pflegepersonal und Personen, die häufig mit anderen Menschen in Kontakt kommen, etwa Lehrer oderVerkäufer.

Impfung planen: Was gibt es zu beachten?

Prinzipiell kann sich jeder impfen lassen, selbst mit einem leichten Infekt. „Eine schwere Infektion mit über 38,5°C Körpertemperatur sollten Betroffene aber erst auskurieren, bevor sie sich impfen lassen“, so Dr. Reuter. Sportler sollten beachten, dass die körpereigene Abwehr nach einer Impfung mehr leisten muss, um Antikörper aufzubauen. Allergiker sollten auf jeden Fall vor der Impfung mit ihrem Arzt Rücksprache halten. So ist beispielsweise Hühnereiweiß Bestandteil des Impfstoffes.

Ist trotz Impfung eine Erkrankung möglich?

Trotz Grippeimpfung gibt es keinen hundertprozentigen Schutz. Das hängt von der Zusammensetzung des Impfstoffs ab. Stimmt er mit den tatsächlich kursierenden Viren überein, schützt die Impfung aber meist sehr gut. Wer sich trotz Impfung ansteckt, bei dem verläuft die Krankheit meist milder.

Beugt die Impfung auch Erkältungen vor?

Eine Grippeimpfung schützt nicht vor Erkältungen beziehungsweise grippalen Infekten. Denn diese werden von ganz unterschiedlichen Viren ausgelöst, nicht jedoch vom Influenzavirus. „Wer einer Erkältung vorbeugen möchte, dem hilft eine vitaminreiche Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft sowie regelmäßiges Händewaschen“, rät der Gesundheitsexperte. Ergo Group


Steckrüben schmecken als Cremesuppe

Roh schmecken Steckrüben ähnlich wie Kohlrabi. FOTO: HOLGER HOLLEMANN, MAG
Roh schmecken Steckrüben ähnlich wie Kohlrabi. FOTO: HOLGER HOLLEMANN, MAG
Steckrüben führten lange Jahre ein Schattendasein und landeten höchstens bei älteren Leuten im Eintopf. Zu Unrecht, findet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer und regt an, dass vitamin- und ballaststoffreiche Gemüse mal als Cremesuppe, als Beilage zu Fleisch oder Fisch oder als Rohkostsalat zuzubereiten.

Roh schmecken die gelbfleischigen Rüben ähnlich wie Kohlrabi. So könnten in Stifte geschnittene Steckrüben mit einem Dip abends beim Fernsehen gemütlich geknabbert werden. Dazu passen Gewürze wie Salz, Pfeffer und Muskat zu Steckrüben.

Beim Dünsten empfiehlt sich die Zugabe einer säuerlichen Flüssigkeit. Hierzu eignet sich beispielsweise Apfelsaft.

Steckrüben können über einen längeren Zeitraum gelagert werden, wenn sie vor dem Austrocknen geschützt werden.

Auch angeschnittene Rüben können mehrere Tage aufbewahrt werden, wenn die Schnittfläche mit Frischhaltefolie abgedeckt wird. Wie bei fast allen Gemüsearten sollten auch Steckrüben kühl gelagert werden. mag