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Wie halten Akkus wirklich länger?

Immer zwischen 30 und 80 Prozent: Wer den Ladezustand seines Smartphones in diesem Bereich hält, sorgt für ein längeres Akku-Leben. FOTOS: ANDREA WARNECKE, TMN  

Ob Smartphone, Notebook oder elektrische Zahnbürste: In vielen Geräten des Alltags stecken Akkus, die ständig be- und entladen werden. Geht der Strom zur Neige, geht’s an die Steckdose. Dabei gibt es aber einiges zu beachten.

Denn schon beim Aufladen lässt sich die Lebensdauer verlängern. „Moderne Lithium-Ionen-Akkus, die mittlerweile in allen Smartphones und Laptops stecken, haben die längste Lebensdauer, wenn sie sich von der Ladung her immer zwischen 30 und 80 Prozent bewegen“, erklärt Blasius Kawalkowski vom Technik-Magazin „Inside-digital.de“.

„Dieses sogenannte flache Zyklisieren in einem begrenzten Ladefenster wirkt sich positiv auf die Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien aus, da die Materialien weniger beansprucht werden“, erklärt Tobias Placke vom MEET Batterieforschungszentrum der Uni Münster den Nutzen davon, den Akku nie voll aufzuladen und nie leer laufen zu lassen.

AA und AAA: Nickel-Metallhydrid-Akkus dieser Größen finden sich vor allem in Geräten daheim. Und das ist wegen ihres eingeschränkten Temperatureinsatzbereichs auch gut so. 
AA und AAA: Nickel-Metallhydrid-Akkus dieser Größen finden sich vor allem in Geräten daheim. Und das ist wegen ihres eingeschränkten Temperatureinsatzbereichs auch gut so. 

„Nahezu alle Akkus verfügen heute über eine Ladeelektronik. Die sorgt dafür, dass bei einer Tiefenentladung das Gerät abgeschaltet wird, um den Energieträger beispielsweise vor einem Kurzschluss zu schützen“, erklärt Kawalkowski. Der Abschalt-Schutzmechanismus sollte keinesfalls dadurch ausgehebelt werden, dass das Smartphone zu früh wieder angeschaltet wird. Heißt: Ist der Akku doch einmal so tief entladen worden, dass das Handy sich automatisch ausgeschaltet hat, sollte es nicht gleich wieder eingeschaltet werden, sobald das Netzteil angeschlossen ist. Besser wartet man damit, bis wieder etwas Strom in den Akku geflossen ist. Auch kommt es der Lebensdauer zugute, wenn Akkus weder extremer Kälte noch Hitze ausgesetzt wird. „Bei Kälte kann es dazu kommen, dass der Ionentransport in der Zelle verlangsamt wird, was den Widerstand in der Batterie erhöht und die Nutzung einschränkt“, erklärt Placke. Starke Hitze wiederum könne sich negativ auf die Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien auswirken, da dann die Materialien im Akku stärker abbauen.

Die Lebensdauer eines Akkus wird in Ladezyklen gemessen und liegt je nach Qualität des Akkus bei zwischen 500 und 2000 Ladezyklen. Hierbei zählen aber immer nur komplette Ladevorgänge beziehungsweise eine Entladung von 20 bis 95 Prozent, erklärt Christian Just von der „Computer Bild“. Es sei also kein Nachteil, „wenn das Smartphone zwischendurch angesteckt und nur für 20 Prozent geladen wird.“ mag

Worauf man beim Schneidebrett achten sollte

Auf Schneidebrettern werden Brotscheiben geschnitten, Kräuter gehackt oder Obst geschnippelt. Generell sollte ein Schneidebrett gut zu säubern und rutschfest sein. Für Fleisch oder Fisch sollte aus hygienischen Gründen außerdem ein gesondertes Schneidebrett mit Saftrille verwendet werden, erklärt das Bundeszentrum für Ernährung. Je nach Material haben die Bretter dabei unterschiedliche Eigenschaften.

- Holz: Holzbretter sind schön anzusehen und schonen das Küchenmesser. Mit der Zeit entstehen aber Kerben, in denen sich Keime vermehren können. Holz ist außerdem nicht spülmaschinenfest. Nach Gebrauch sollte das Brett gründlich abgeschrubbt und gespült werden. Danach gut trocknen lassen.

- Kunststoff: Dieses Material eignet es sich besonders gut für das Schneiden von Obst und Gemüse, aber auch Fleisch und Fisch. Die preiswerten Bretter sind spülmaschinenfest und messerschonend, zerkratzen aber recht schnell und sollten dann ersetzt werden.

- Glas: Durch die harte porenfreie Oberfläche entstehen beim Schneiden keine Kerben, dadurch können sich auch keine Keime einnisten. Auch die Reinigung ist unproblematisch. Nachteil: Messer werden hier schneller stumpf.

- Stein: Die Oberfläche ist ähnlich hart wie Glas, aber nicht so pflegeleicht. Marmorbretter z.B. müssen von Hand abgespült werden, da das Material in der Spülmaschine sonst aufquillt und porös wird. tmn

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