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Willkommen Wohlgefühl


Auf Initiative der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) feiern die Badprofis jährlich den Tag des Bades – in diesem Jahr am 18. September. Wenngleich 2021 unter anderen Vorzeichen steht: Am Tag des Bades wird seitens der VDS und der sie unterstützenden Firmen nicht gerüttelt. Schließlich ist die Rolle des privaten Bades wichtiger denn je – sei es als Oase der Regeneration und Entspannung, sei es zur Gesundheitsvorsorge oder als sicherer und zugleich komfortabler Wohnraum für alle.

Gefeiert und dabei in allen Belangen kompetent informiert über Design, Technik und Nachhaltigkeit wird in den ständigen Ausstellungen der Badprofis. Wenn die Voraussagen zur Pandemie-Entwicklung stimmen, dann dürfte vielerorts wohl ein „Hallo, wie schön Sie wieder bei uns persönlich zu treffen“ erklingen. Ideelle Unterstützung erfährt die Veranstaltung abermals von der deutschen Schwimm-Ikone und Badbotschafterin Franziska van Almsick.

Das eigene Badezimmer wird längst nicht mehr funktional gesehen, sondern der Aufenthalt darin macht etwas mit einem: Wohlgefühl gibt sich ein Stelldichein. Genau deshalb heißt das diesjährige Motto des Tags des Bades „Willkommen Wohlgefühl“.

Viele Neuheiten kann man in Augenschein nehmen

Zahlreiche Neuheiten finden im September ihren Weg in die Ausstellungen des Fachhandels, Bauherren können sie am Tag des Bades live in Augenschein nehmen und anfassen. Das ist wichtig, denn der Tastsinn sendet entscheidende Signale, wie ein Produkt bzw. ein Raum sich für einen persönlich anfühlt. Deshalb empfiehlt Franziska van Almsick allen Renovierungswilligen den Schauraum-Abstecher. Das helfe bei der Entscheidung. VDS


Der Farbtrend Beige im Bad

Der Unterschied zum altbekannten Badezimmer in Beige oder Braun ist, dass diese neue Farbigkeit anders wirkt: Früher wurden im Sinne eines Kollektionsgedankens die Waschtische, Wannen, WCs sowie Wand- und Bodenfliesen in ein und derselben Farbe gestaltet. Das ist heute nicht mehr modern.

Statt auf ein Einheitsbeige begrenzt zu sein, spaltet sich die Farbpalette nun in viele verschiedene Beigetöne auf, die der Natur nachempfunden wurden und so eine harmonische Wirkung erzeugen. Da sind Sandfarben, die Töne von Leinen, Bast und Schilf, aber auch helle Eiche.

Statt Bahama-Beige verschiedene natürliche Töne

Dabei sind die Erdtöne nicht nur eine Akzentfarbe neben dem nach wie vor beliebten Grundton Weiß - sie werden auch flächig eingesetzt.

Laut Jens J. Wischmann von der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft gibt es einen Grund dafür, dass strahlende Farben noch nicht in den Bädern der Verbraucher angekommen sind: „Die meisten sehen das Bad nicht als Knaller oder Statement, sondern es ist für das Wohlbefinden und für die Erholung da.“ Sanftere Töne wirken da einfach beruhigender.

Die Gestaltung muss sich nicht allein auf Fliesen oder Keramiken beschränken. Dezent, aber richtig kombiniert mit großem Effekt, spielen auch die Armaturen und Beschläge in neuen Tönen mit.

Auffälliger - nach Geschmack sogar als Hingucker gemustert - werden nun auch die Wände gestaltet. mag

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