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Sonderveröffentlichung

Würzburg

Lokalen Handel stützen und Arbeitsplätze sichern

Online Einkaufen ist in diesen Tagen ausdrücklich erwünscht, aber bitte nur bei den Geschäften vor Ort. FOTO: CHRISTIN KLOSE

   

DEKRA Automobil GmbH
J. Wolf GmbH
Wagner Sicherheitstechnik GmbH
Beck Küchen GmbH
Bembé Parkett Studio Würzburg
Sonnen-Apotheke
Porcela Bobo Germany GmbH
Aufgrund der Corona-Pandemie sind viele Geschäfte in Würzburg geschlossen. Wie lange das sein wird, kann aktuell niemand sagen. Deshalb haben sich betroffene Betriebe besondere Maßnahmen einfallen lassen, wie sie trotzdem für ihre Kunden da sein können. 

Manche tun dies online, über social media-Kanäle oder hotlines, andere wiederum durch besondere Maßnahmen vor Ort, wie beispielsweise Abholboxen vor den Läden oder kostenlose Lieferdienste. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, örtliche Betriebe wie Handwerker, Küchenplaner, Apotheken oder Buchhandlungen zu stärken. Der Handel vor Ort steht für den Erhalt von Arbeitsplätzen sowie eine lebendige und vielfältige Innenstadt, schreibt die Würzburger Initiative buylocal.

So werden Buch-Bestellungen per Mail oder online tagesaktuell bearbeitet und die Bücher nach Wunsch per Post oder durch die Fahrdienste einiger Würzburger Buchhandlungen geliefert, in der Regel schon am nächsten Tag und kostenfrei, sagt Adolf Wolz, Inhaber der Buchhandlung Schöningh. Als besonderen Service richten die Buchhandlungen während der Telefon- und Präsenzzeiten eine Bücher-Abholbox vor der Ladentür ein.
      
Bestellungen von zu Hause bieten sich an, da viele lokale Händler kurzfristig auf Online-Bestellungen und Lieferservice umgestellt haben. FOTO: GETTY IMAGES
Bestellungen von zu Hause bieten sich an, da viele lokale Händler kurzfristig auf Online-Bestellungen und Lieferservice umgestellt haben. FOTO: GETTY IMAGES
Die lokalen Händler wollen in der Krise weiter für ihre Kunden da sein und werben dafür, den Klick in der Stadt zu lassen. „Gerade in solchen Krisenzeiten sollte man nicht die großen multinationalen Onlinehändler unterstützen, die in Deutschland keine Steuern zahlen, sondern die Geschäfte vor Ort“, macht Wolz deutlich.

Für die Firma Wagner Sicherheitstechnik in Gerbrunn gehört der Onlinehandel schon länger zum Kerngeschäft. Im Onlineshop werden über 10 000 Artikel aus den Bereichen Haussicherheit und Haustechnik geführt, sagt Geschäftsführer Simon Wagner. Aber auch der Service vor Ort wird groß geschrieben. Egal, ob verlorener Schlüssel, verschlossene Türen oder kaputte Schlösser – auf den Notdienst der Firma Wagner kann man sich verlassen. Selbstverständlich werden dabei in Zeiten von Corona die notwendigen Hygiemaßnahmen eingehalten.

Das gilt auch für das Parkettstudio Bembe´ in Würzburg. Dort können sich die Kunden nach wie vor einen Überblick über das vielfältige Angebot an verschiedenen Fußböden verschaffen – von der Massivdiele über Parkett und Laminat bishin zu Teppichböden, sagt Peter Hackenberg, Verkaufsleiter des Verkaufsbüros Würzburg.

Dabei steht eine kompetente Fachberatung an erster Stelle und auch individuelle Kundenwünsche werden realisiert. Immerhin blickt das Unternehmen auf eine über 240-jährige Firmengeschichte zurück und hat schon viele Krisen überstanden.

Wenn es um Fliesen geht, können Interessierte sich im virtuellen Showroom der Firma Porcela Bobo umsehen. Denn aufgrund der aktuellen Corona Situation bleibt der reale Showroom in der Hertzstraße aktuell geschlossen.

Dennoch sind die Mitarbeiter des Würzburger Fachunternehmens weiterhin für ihre Kunden da und verschicken auch gerne mal Fliesen zur Ansicht oder bringen sie zum Kunden mit, sagt Geschäftsführer Louis Schraud. Für ihn ist es besonders wichtig, dass die Menschen „gerade in Krisenzeiten dem regionalen Handwerk die Stange halten und die Wirtschaft vor Ort stärken“. Denn es gehe schließlich darum, Arbeitsplätze zu erhalten und für die Zukunft zu sichern. ww

Trotz Corona weiterhin für Kunden erreichbar

Wegen der Corona-Krise gelten für viele Bereiche des öffentlichen Lebens zahlreiche Einschränkungen. Nicht systemrelevante Händler mussten ihre Ladengeschäfte schließen. Viele haben in Würzburg reagiert und bieten zum Teil neue Möglichkeiten, wie beispielsweise einen Liefer- oder Abholservice an.

Denn gerade jetzt ist es für den stationären Handel essenziell, für die Kunden weiterhin auf allen rechtlich möglichen Wegen erreichbar zu sein und das eigene Sortiment zu präsentieren, heißt es in einer Pressemitteilung von „Würzburg macht Spaß“.

Das Stadtmarketing „Würzburg macht Spaß“ hat auf seiner Homepage www.wuems.de eine Übersicht der Händler und Gastronomen veröffentlicht, die auch während des Shutdowns, für Ihre Kunden erreichbar sind – sei es durch eigene Online-Shops, Lieferdienste oder eine Präsentation über eigene Social-Media-Kanäle.

Die beiden Listen findet man getrennt nach gastronomischen Angeboten und Angeboten des Einzelhandels. Die Listen werden fortlaufend aktualisiert.

Betriebe und Unternehmen, die sich gerne auf einer der beiden Listen eintragen möchten, können sich unter (0931) 353 67 54 oder per E-Mail info@wuems.de an das Teams des Stadtmarketings wenden. ww