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Zahnmedizinische Fachangestellte – die rechte Hand des Arztes


Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt

Sie sind die rechte Hand des Zahnarzts und die gute Seele der Praxis: die Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA). Wer sich für den Job interessiert, braucht Einfühlungsvermögen. Männer gibt es in dem Beruf kaum.

Angst vor dem Zahnarzt? Patienten, die mit einem mulmigen Gefühl in die Praxis kommen, sind eine Herausforderung für Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA).

Um ihnen die Angst vor der Behandlung zu nehmen, verwickeln sie sie in Gespräche oder zaubern auch mal ein Stofftier hervor. Daran klammern sich nicht nur Kinder, auch Erwachsenen kann das helfen.

Ohne ZFA läuft in der Zahnarztpraxis nichts: Sie organisieren den Praxisbetrieb und assistieren bei Eingriffen. Wer den Job ergreifen will, sollte kein Problem mit Blut haben. Operationen und Zahnbehandlungen stehen auf der Tagesordnung der Helfer.

Von 8 bis 18 Uhr nehmen sie Termine entgegen und koordinieren den Betrieb in der Zahnarztpraxis. An Wochenenden und an Feiertagen ist frei, Bereitschaftsdienste sind selten.

ZFA mit Abitur sind die Ausnahme, für die Ausbildung reicht ein Hauptschulabschluss oder die Mittlere Reife. Für den Beruf sollten Schüler Interesse an Biologie und Medizin haben. Aber auch Mathe und Deutsch sind wichtig. Der Schriftverkehr und die Abrechnungen mit Krankenkassen und Patienten gehören zum Alltag. Einfühlungsvermögen und Verständnis sind in diesem Beruf Grundvoraussetzung.

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Auf dem Stundenplan stehen unter anderem Anatomie, Recht und Rechnungswesen. Eine gute Ausbildung spiegelt die Vielseitigkeit des Berufs wider.

ZFA planen nicht nur den Praxisablauf, sondern machen auch Röntgenaufnahmen, dokumentieren Behandlungsabläufe und sind für die Hygiene medizinischer Instrumente zuständig. Doch der Kontakt zum Patienten steht in dem Job im Mittelpunkt.

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