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Zecken vorsichtig entfernen

Mit einer Pinzette kann man die Zecke aus dem Fell des Tieres vorsichtig herausziehen. Dabei sollte die Zecke nicht gequetscht werden, da der Parasit sonst Erreger in die Bisswunde abgibt. FOTO: CHRISTIN KLOSE

Es ist wieder Zeckenzeit. Die Parasiten sind schon ab acht Grad aktiv und verbeißen sich in Hunde und Katzen. Durch ihren Biss können sie Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose oder die Gehirnhautentzündung FSME übertragen.

Zecken setzen sich bevorzugt an gut durchbluteten, weichen Stellen wie Ohren oder im Lendenbereich fest. Katzen- und Hundehalter sollten ihre Tiere deshalb nach jedem Freilauf und jeder Gassirunde gründlich absuchen. Wer eine Zecke entdeckt, sollte nicht warten, bis sie vollgesogen von alleine abfällt. „Denn beim Blutsaugen sondern sie ihren Speichel ab, der gefährliche Krankheitserreger enthalten kann“, sagt Sarah Ross von der Organisation Vier Pfoten.

Mit etwas Fingerspitzengefühl und einer Pinzette kann man die Zecke vorsichtig herausziehen. „Bei diesem Prozedere bitte unbedingt darauf achten, die Zecke nicht zu quetschen. Ansonsten gibt der Parasit Erreger in die Bisswunde ab“, warnt Ross. Wichtig ist, darauf zu achten, dass auch der Kopf des Insekts entfernt wird und nicht stecken bleibt.

Ein Blick mit der Lupe zeigt, ob die Zecke vollständig entfernt worden ist. Ist dies nicht der Fall, sollte ein Tierarzt unverzüglich den Rest herausnehmen. Die Bissstelle reinigen Halter nach dem Entfernen mit einem für Haustiere geeigneten Desinfektionsmittel. Außerdem sollten sie die Stelle beobachten: Bleibt die Haut gerötet oder entwickelt sich eine Entzündung, muss das Tier ebenfalls zum Tierarzt. mag

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