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Sonderveröffentlichung

Schweinfurt

Zu salzig oder scharf: So ist das Weihnachtsessen noch zu retten

Auch wenn der Salzstreuer aus der Hand gerutscht ist, lässt sich das Essen noch retten. FOTO: ROBERT GÜNTHER, MAG

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Das aufwendige Festessen für Weihnachten ist fast fertig – und dann rutscht in letzter Minute der Salzstreuer aus der Hand. Das ist kein Grund zur Sorge: Versalzene Suppe lässt sich einfach mit Wasser oder Sahne strecken, erklärt die Initiative „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung.

Auch durch das Auffüllen mit weiteren Einlagen kann das Missgeschick behoben werden.

Auch Fisch oder Fleisch, das zu viel Salz abbekommen hat, lasse sich klein schneiden und mit einer neutralen, ungewürzten Beilage wie Reis oder Kartoffeln vermengen, raten die Experten. Wenn Fleisch oder Fisch zu scharf geraten sind, könne – wenn es zu der Mahlzeit passt – Honig Abhilfe schaffen.

Wenn im Weihnachtsstress das Gemüse zu lange kocht und nicht mehr die perfekte Konsistenz hat, gilt es ebenfalls, Ruhe zu bewahren: Püriert sei es immer noch eine schmackhafte Beilage.

Sind Suppe oder Soße zu fettig geworden, heißt es abwarten: Das Fett lässt sich nach Erkalten der Flüssigkeit recht leicht von der Oberfläche abschöpfen. mag

Nummer des Stromzählers nicht am Telefon verraten

Der Zählerstand hilft, den Verbrauch einzuschätzen. FOTO: JAN WOITAS, MAG
Der Zählerstand hilft, den Verbrauch einzuschätzen. FOTO: JAN WOITAS, MAG
Mit Daten sollte man sorgsam umgehen, raten Verbraucherschützer allgemein. Dazu zählen auch Nummer und Stand des Stromzählers. Denn wer Name, Adresse sowie Zählernummer und -stand eines Haushalts kennt, kann den Wechsel des Strom- oder Gasanbieters in die Wege leiten, warnt die Verbraucherzentrale Bremen.

Wenn sich Kunden für einen neuen Anbieter entscheiden, erklärt dieser dem bisherigen Versorger die Kündigung. Eigentlich ist dafür eine Vollmacht nötig. Um Ärger zu vermeiden, sollten Verbraucher diese Daten Anrufern trotzdem nicht verraten. Auch wenn vermeintlich eine Firma eine Umfrage durchführt. Die Verbraucherzentrale berichtet von aktuellen Fällen, in denen die Angerufenen danach per Post Informationen zu einem angeblich neu geschlossenen Vertrag bekamen.

„Wer solch ein Willkommensschreiben bekommt, sollte schriftlich gegenüber dem Anbieter widersprechen und deutlich machen, dass zu keiner Zeit ein Vertrag geschlossen wurde“, rät Berater Parsya Baschiri. Der Widerspruch solle per Einwurfeinschreiben oder Einschreiben mit Rückschein versendet werden.

Zudem empfiehlt Baschiri, den Vertrag vorsorglich zu widerrufen und wegen arglistiger Täuschung und Irrtum anzufechten. Es sei Aufgabe der werbenden Firma, einen Vertragsschluss nachzuweisen.

Sicherheitshalber sollten Kunden außerdem ihren bisherigen Anbieter kontaktieren und vorbeugend erklären, dass sie nicht kündigen möchten, so der Verbraucherschützer. tmn

Nüsse müssen atmen können

Nüsse im Handel sollten beim Kauf sauber und unverletzt sein. Eine Garantie dafür, dass die Nüsse auch frisch sind, ist das aber nicht. Dafür müssen Verbraucher die Nüsse erst knacken, erklärt das Bundeszentrum für Ernährung: Je weißer das Fruchtfleisch, desto frischer die Nuss – und je gelber, desto älter. Damit frische Nüsse möglichst lange so bleiben, lagern sie am besten in einem Netz oder einer Holzkiste. Das gibt ihnen Gelegenheit zum Atmen, so die Experten. tmn