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Sonderveröffentlichung

Schweinfurt

Zum Grillen gibt es mehr als nur Fleisch und Würstchen

Längst liegen auf dem Grill nicht mehr nur Fleisch und Würstchen. FOTO: LVDESIGN - FOTOLIA/NESTL´E ERNÄHRUNGSSTUDIO


Wenn es aus allen Gärten nach gegrillten Köstlichkeiten duftet, kann das nur eins bedeuten: Die Grillsaison hat begonnen! Doch längst gibt es mehr als nur Fleisch und Würstchen.  

Für viele Grillfans bleiben Steaks und Würstchen beliebte Klassiker vom Grill. Damit diese besonders saftig bleiben, sollte das Fleisch nur einmal gewendet und nicht mit Messer oder Gabel hineingestochen werden. Grillen ist übrigens eine der fett- und kalorienärmsten Garmethoden. Natürlich kommt es darauf an, was auf dem Grill liegt.

Meer auf den Rost: Fisch und Krustentiere

Wie wäre es mal mit Fisch statt Steak und Würstchen? Besonders Seefische, wie Hering, Makrele und Lachs, enthalten wertvolle Omega-3-Fettsäuren. „Sie sind notwendig für den Aufbau und die Funktion der Zellmembranen.Zudem beeinflussen sie die Blutfettregulation, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und können so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen“, erklärt Dr. Annette Neubert. Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, ein- bis zweimal pro Woche Fisch zu essen. Ein Fischkorb eignet sich am besten, um ganze Fische oder Fischfilets zu grillen. Eine tolle Alternative zu Fischsteaks sind Meeresfrüchte, wie Scampis, Tintenfisch oder Garnelen, die einen besonders geringen Fettanteil haben. Wenn Krustentiere in der Schale gegrillt werden, bleibt das Fleisch saftig und trocknet nicht aus. So sind Meeresfrüchte als Spieß, mit etwas Zitronensaft beträufelt, eine wahre Gaumenfreude.

Wer auf Fleisch verzichtet oder seinen Fleischkonsum reduzieren möchte, für den gibt es tolle vegetarische und vegane Alternativen – zum Beispiel schmackhafte Bratwürstchen und Burgerpatties auf Weizen-, Soja- oder Linsenbasis. Die fleischlosen Varianten enthalten zudem weniger gesättigte Fettsäuren und Cholesterin. Auch Gemüse und Kartoffeln stellen leckere vegetarische Alternativen dar, die nur wenig Fett und Kalorien, aber dafür viele Vitamine, Mineralstoffe,Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. „Da Vitamine sehr hitzeanfällig sind, darf die Grilltemperatur nicht zu hoch sein. Grillschalen aus Aluminium können die Hitze zusätzlich mindern“, verrät Dr. Annette Neubert. Zum Grillen eignen sich vor allem saftige Gemüsesorten, wie Tomaten, Zucchini oder Auberginen. Maiskolben, Champignons oder Fenchel sind ebenfalls gerne auf dem Grill gesehen. Nestle´


Tomaten im Garten richtig pflegen

Tomaten sind beliebt, aber kein einfaches Gemüse für die Aufzucht. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen rät daher Hobbygärtnern, die Seitentriebe auszubrechen, wenn diese auf eine Länge von drei bis fünf Zentimeter herangewachsen sind. So verschwendet die Tomate ihre Kraft nicht auf die Produktion von unnötigen Blättern und neuen Trieben, sondern steckt sie in die Früchte. Ergebnis: Die Ernte fällt größer und prächtiger aus. Ebenfalls wichtig ist das richtige Gießen. Das Wasser wird – am besten am Morgen – direkt am Übergang der Pflanze zur Erde gegeben. Die Pflanze selbst darf nicht nass werden, so die Experten.

Kein Gemüse essen die Deutschen lieber als Tomaten. Rund 27 Kilogramm verspeist jeder Bundesbürger laut dem Bundeslandwirtschaftsministerium jährlich. mag


Schneckenkorn ohne Metaldehyd

Ist der Sommer feucht, fressen Nacktschnecken oft den ganzen Garten kahl. Dagegen kann Schneckenkorn helfen. Doch Vorsicht: Enthält das Mittel Metaldehyd, kann das Kinder oder Hunde vergiften, wenn sie das Granulat probieren, warnen die Experten der Stiftung Warentest in der Zeitschrift „test“ (Ausgabe 7/2020). Auch Igel können Schaden nehmen, wenn sie die Schnecken fressen.

Besser ist ein Produkt mit dem Inhaltsstoff Eisen(III)-phosphat. Das ist ein natürliches Mineral, das keine anderen Tiere gefährdet und in Pflanzennährstoffe zerfällt.

Eine chemiefreie Alternative kann ein scharfkantiger Zaun aus Metall oder Kunststoff sein, je zehn Zentimeter unter und über der Erde. mag


Neu eingetopfte Pflanzen düngen

Anfangs brauchen neue Pflanzen im Topf keinen Dünger, wenn auch die Erde frisch ist. Denn vorgedüngte Substrate enthalten bereits alle Nährstoffe, die zunächst nötig sind – aber diese halten sich nicht für immer. Daher rät die Fachgruppe Jungpflanzen (FGJ) im Zentralverband Gartenbau, vier bis sechs Wochen nach dem Eintopfen erstmals einen Dünger zu verabreichen. mag