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Sonderveröffentlichung

Schweinfurt

Zwetschge – die Frucht für viele Fälle

Pflaumenkuchen, Zwetschgenkuchen, Zwetschgendatschi: Unterschiedliche Namen, gleicher Genuss. FOTO: JÖRN RYNIO/GRÄFE UND UNZER/MAG

Wer Pflaumenkuchen liebt, kommt in den kommenden Wochen garantiert auf seine Kosten. Denn in den ersten Regionen sind die Pflaumen reif, meldet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer, und rät dazu, zum Belegen eines Kuchenblechs lieber zu Zwetschen zu greifen – oder Zwetschgen, wie die Süddeutschen sagen.

Denn der Stein lasse sich von Pflaumen schwerer lösen. Die saftigen Früchte eignen sich daher perfekt zum Naschen. Zwetschgen dagegen lösen sich gut vom Stein und suppen beim Backen auch nicht durch.

Sie sind länglicher als der rundliche Bruder und haben eine Bauchnaht, erklären die Obstbauer. Ihr Tipp: Zwetschgen können auch mit Blauschimmelkäse herzhaft gefüllt oder in Speck eingewickelt gebraten werden.

Mirabellen lösen sich zwar auch gut vom Stein, sind aber viel kleiner. Daher macht es viel Mühe, sie für ein Blech Kuchen vorzubereiten. Also auch damit: Ab in den Mund!

Generell gilt: Alle Früchte aus der Pflaumen-Gruppe sollten möglichst frisch verzehrt werden. Für wenige Tage halten sie sich im Kühlschrank. Zwetschgen und Mirabellen eignen sich sogar zum Einfrieren.

Dazu nach dem Waschen den Stein entfernen und die Früchte in die gewünschte Größe schneiden. Auch der ganze Kuchen kann nach dem Abkühlen ins Gefrierfach wandern. mag


Mehr Creme: Was bei brüchigen Fingernägeln hilft

Es ist unangenehm, wenn die Fingernägel schnell einreißen oder brüchig sind. Eine mögliche Ursache ist, dass die Hände zu viel mit Feuchtigkeit in Kontakt kommen – durch häufiges Geschirr abspülen oder das ständige Tragen von Arbeitshandschuhen, in denen die Hände schwitzen.

Aggressive Putzchemikalien oder Nagellackentferner trocknen sie ebenfalls aus und rauben ihnen Elastizität, berichtet die Zeitschrift „Apotheken Umschau“ (Ausgabe B 07/20).

Wann man es abklären lässt

Brüchige Nägel können auch ein Symptom sein – für bestimmte Hormonerkrankungen oder Schuppenflechte zum Beispiel. Ein Nagelpilz könnte ebenfalls dahinter stecken, bei diesem zählen Verfärbungen und Verdickungen zu weiteren Anzeichen. In dem Fall empfiehlt sich ein Hautarztbesuch. Und generell gilt: Wenn Nägel plötzlich brüchig werden oder sich verfärben, klärt man das lieber ab.

Nägel können quer oder längs zum Nagelbrett aufreißen. Die eine Form ist aber nicht schlimmer als die andere, heißt es in dem Bericht. Was hilft? Die Nägel sollten weniger mit Wasser und Chemikalien in Berührung kommen und die Hände häufiger eingecremt werden. Regelmäßig Mandel- oder Olivenöl auftragen, hält die Nägel elastisch.

Ein weiterer Tipp: Um feinen Verletzungen vorzubeugen, zum Kürzen lieber eine scharfe Schere anstatt eines Knipsers nutzen. Besonders schonend sei eine Glasfeile. mag